Goodbye Brisbane.. Hello Melbourne!

Nach dem Neuseelandtrip hiess es dann in Brisbane abschied nehmen und noch moeglichst viel Zeit mit den Leuten vor Ort zu verbringen, was sich in relativ vielen Partys geaeussert hat :)

An meinem letzten Wochenende in der Gegend bin ich dann mit meinem Mitbewohner Marc nochmal nach Byron Bay zum Surfen gefahren und da fuer 3 Tage geblieben um auch noch den Tauchtrip an den Julien Rocks nachzuholen, den ich die ganze Zeit schon machen wollte. Waren nochmal richtig schoene Tage, das Wetter hat groesstenteils gut mitgespielt, Surfen klappt jetzt recht gut, und Tauchen war bombastisch!

In Brisbane bin ich dann quasi nur nochmal kurz vorbei um meinen Koffer zu verstauen und dann nach Melbourne geflogen zur Bine. Wir haben direkt ein Auto gemietet und sind dann Freitag bis Montag in Victoria herumgecruised. Die Gegend bietet doch deutlich mehr als ich vermutet hatte.

Erst ging es an der Mornington Peninsula nach Sueden, mit bestem Wetter und super Kuestenstrassen. Wir waren sehr verwundert, dass es quasi komplett leer war an einem Freitag Nachmittag. Gut fuer uns :) Dann haben wir ein schoenes Plaetzchen fuer ein Picnic mit unsrem uebertrieben guten Picnickorb gefunden und dort auch gleich genaechtigt. In unsrem Suzuki Swift zu schlafen war aber nicht so richtig bequem.

Am Morgen sind wir dann nach Philipp Island gefahren, hatten Fruehstueck an der Surfkueste, sind weiter herumgefahren und haben letztendlich inmitten von Pfauen und Schottischen Hochlandkuehen unser Mittagsnickerchen gehalten.

Von dort ging es weiter oestlich nach Wilsons Promotory National Park, der wirklich klasse Landschaft beinhaltet auf einer Halbinsel. Die meisten Ecken dort waren recht leer, nur der Campingplatz in Tidal River war extrem ueberfuellt. Half nichts, wir haben trotzdem dort unser Zelt aufgeschlagen und uns ueber die Papageien gefreut die morgens ums Zelt gehuepft sind.

Danach sind wir zu den Gippsand Lakes gefahren, aber nur ans westliche Ende, und dort hat es uns ueberhaupt nicht gefallen. Sabine's Arbeitskollegen waren davon anscheinend total begeistert, die muessen aber am andren Ende gewesen sein ;) Von dort ging es durchs Inland zurueck Richtung Mt. Dandenong. Dabei ging es durch die Weinregionen um Melbourne wo wir uns auch eine Flasche Wild Dog Cabernet Franc gegoennt haben. Die Landschaft hat sich von dort an abrupt geaendert und wir waren mitten im Regenwald. Das hat uns so gut gefallen, dass wir bei ein paar Leuten nett gefragt und dann im Garten mitten in Farnen und riesigen Baumen gecampt haben.

Montags morgens als wir auf dem Mt. Dandenong oben waren, war es leider komplett bewoelkt und wir haben nicht mal ansatzweise bis Melbourne gesehen. Deshalb sind wir dann zu Sabines Wohnung gefahren und haben unsre tolle Tour beendet.

Die weiteren Tage in Melbourne habe ich mich mit einigen andren Austauschstudenten und auch Handballkollegen von daheim getroffen die alle gerade hier sind, und wir sind zusammen ueber den Queen Victoria Night Market geschlendert und haben Kroko-Burger gegessen. Schmeckt aber wie Huehnchen.

Gestern kam dann noch ein tolles Highlight, mit Weihnachtsbaum- und Muetze bepackt ging es nach St. Kilda an den Strand wo wir bei den ganzen Sonnenanbetern fuer einige Lacher gesorgt haben - und die Bilder war es Wert, sowas sieht man bei uns an Weihnachten nicht... 

Nachdem wir ueber einen Markt und durch einen sehr witzigen Garten geschlendert sind, waren wir abends im Sonnenuntergang im OpenAir-Kino und konnten den Strand ueberblicken. War top! Danach mussten wir dann unbedingt noch zur Pinguin-Kolonie am Hafen von St. Kilda gehen da diese putzigen Tierchen dort nachts Unterschlupf suchen - und wir hatten Glueck!

Carsten | Friday 23 December 2011 at 04:54 am | | Australia | No comments

Neuseeland Roadtrip

Vom 22. November bis 3. Dezember war dann endlich ein Roadtrip durch Neuseeland angesagt: 

1 Insel : Suedinsel

2 Autos: Beast und Monster

7 Leute: im Monster: Daniel, Jan, Myriam, Susanne --- im Beast: Carsten, Charlène, Mathilde

11 Naechte im Campervan

3289km sind wir gefahren

18.000km weit weg von Deutschland

1 Million Einwohner

40 Millionen Schafe :D

22.11. Angekommen in Christchurch haben wir gleich unsere Camper abgeholt, sind auf einen Campingplatz gefahren und haben festgestellt, dass wir ganze 2 Kissen und 1 Decke hatten obwohl wir das fuer 7 Personen gebraucht haetten. Zum Glueck konnten wir auf dem Campingplatz Bettwaesche ausleihen und am naechsten Morgen schnell nochmal bei der Camper-Vermietung (Wendekreisen - abgesehen von dem kleinen Patzer sehr zu empfehlen!) vorbeischauen und die Bettwaesche abholen. Abends waren wir noch lecker Indisch essen und hatten sonst alles moegliche eingekauft so dass wir morgens das erste Camper-Fruehstueck hatten. Und am Abend hatten wir auch gleich noch ein lustiges Gespraech mit einem Neuseelaender, der uns erzaehlte dass Neuseeland ja so unteschiedliches Wetter haette weil es so nah am Aequator und am Pol liegt :D

23.11. Von dort sind wir dann nach Norden aufgebrochen weil der Wetterbericht im Sueden nicht so toll war. Unterwegs haben wir gleich schon die ersten Seerobben gesehen. In Kaikoura war der erste groessere Stop, allerdings war die Stadt so langweilig dass wir nach einem Kaffee doch weiter nach Norden bis Blenheim gefahren sind. Unterwegs kamen wir nochan den Cathedral Cliffs vorbei, die Felsen sehen wirklich aus wie Kirchtuerme! Fuer die Nacht haben wir uns ein Plaetzchen im Nirgendwo gesucht, war sehr idyllisch bis morgens der Bauer neben unsrem Fruehstueckstisch das Feld gemaeht hat :)

24.11. Es ging weiter nach Norden bis Picton, wo wir uns im Visitorscenter noch erkundigt haben wo es am schoensten ist und sind dann bis zur Mistletoe Bay gefahren um am Queen Charlotte Track ein wenig entlangzuwandern. Die Berge und das Meer waren wie im Paradies, wir hatten eine unglaubliche Aussicht von dem einen Berggipfel, nur das Wasser im tuerkisblauen Meer war schweinekalt.. Das hat Daniel und mich aber trotzdem nicht vom Reinspringen abgehalten! Beim Wandern hatte Myriam irgendwann keine Lust mehr und wollte auf uns Warten, wir haben sie aber zum Auto zurueckgeschickt da unser Weg ca 2Std dauern sollte. Als wir zurueckkamen war sie allerdings nicht aufzufinden, da sie sich im Wald verlaufen hatte :/ Gluecklicherweise haben wir sie recht zuegig gefunden.

Fuer die Nacht sind wir nach Nelson gefahren und haben uns nochmal einen Campingplatz gegoennt um Akkus zu laden und Wassertanks zu fuellen.

25.11. Am naechsten Tag sind wir in den Abel Tasman National Park gefahren und haben dort eine schoene 12km Kuestenwanderung gemacht. Am Besten war allerdings die Bootstour zurueck zum Ausgangspunkt, extrem schnell und wir sind nur so auf den Wellen langgehuepft. Die Frage des Skippers ob jemand Rueckenprobleme haette war definitiv berechtigt ^^. Unterwegs haben wir einen Pinguin durchs Wasser huepfen gesehen! Das war allerdings leider der einzige Pinguin den wir zu Gesicht bekommen haben.

Abends sind wir nach Takaka gefahren und haben dort mal wieder im Niemansland auf einem Schotterweg gecampt.

26.11. Morgens ging es direkt los mit den Pupu Springs, der Quelle mit dem klarsten Wasser der Welt. Dann sind wir an die Weskueste gefahren. Die ersten Eindruecke als wir wieder am Meer waren werden bestimmt von schroffen Felsen und Regenwald-Vegetation. Dann waren wir an den Pancake Rocks die wirklich an Pfannkuchen erinnern und wo die Wellen teilweise kleine Fontaenen verursachen.

Abends haben wir dann in der Naehe von Hokitika unser Lager aufgeschlagen und uns herzhafte (savoury) und suesse Pfannkuchen gemacht.

27.11. Weiter ging es nach Sueden zum Franz-Josef Gletscher wo man bis zu 90m ans Eis herangehen konnte ohne eine lange und teure Tour zu buchen. Es war dort deutlich waermer als wir erwartet haetten, aber auch nicht soo beeindruckend. Wir sind Schnee und Eis ja alle gewohnt.

Auf der Fahrt nach Sueden haben wir dann noch versucht ein paar Pinguine zu finden aber hatten kein Glueck. Es hat dann zu allem Ueberfluss auch noch angefangen zu regnen als wir uns in der Naehe von Haast fuer die Nacht niedergelassen haben. In der verregneten Nacht war es schweinekalt und es hat in unsren Camper getropft weil die Lueftungsloecher an der Decke wohl nicht gescheit abgedichtet waren.

28.11. Durch den anhaltenden Regen sind wir dann aufgebrochen und haben in einem Café gefruehstueckt und sind schnell landeinwaerts Richtung Queenstown gefahren und haben gehofft dass das Wetter besser wird. Durch den Regen kam so viel Wasser die Berge runter, dass wir einige Wasserfaelle hatten die auf die Strasse geplaetschert sind...

Als wir am Lake Wanaka ankamen war es immerhin schon wieder trocken, die Aussicht wurde besser. In der Stadt Wanaka war es dann richtig schoen, so dass wir dort fuer ein Weilchen durch die Stadt schlendern konnten.

Von dort aus ging es weiter bis Queenstown, von wo aus wir dann fuer den Nachmittag noch einen Ausflug nach Glenorchy gemacht haben weil dort in der Umgebung vieles von Herr der Ringe gedreht wurde. Die Umgebung am Lake Wakatipu war auch wirklich sehr beeindruckend! In Glenorchy selbst gab es allerdings nicht viel zu sehen so dass wir einen kleinen Rundweg gegangen sind und dann wieder auf der Strasse mit bombastischer Aussicht zurueckgefahren sind. Dabei ist uns noch fast der Sprit ausgegangen da die Tankstelle in Glenorchy zu hatte... Abends haben wir dann in Queenstown einen Fergburger gegessen von dem uns schon viele andere Reisende erzaehlt hatten. Und er war wirklich gut und riesig!

Fuer die Nacht sind wir dann nochmal etwas aus der Stadt rausgefahren und hatten einen super Campingplatz inmitten der Berge.

29.11. Am Dienstag war dann Susannes Geburtstag den wir gebuehrend mit Kuchen und Staendchen eingeleitet haben, leider hatte es nicht geklappt einen Platz zum Skydiven fuer den Tag zu bekommen so dass das bis Mittwoch morgen warten musste.

Stattdessen sind wir nach Milford Sounds gefahren, einem Fiordland mit richtig krass hohen Felswaenden und unbeschreiblicher Aussicht.

Entlang der Strasse lag dort auch etwas Schnee, so dass wir uns eine kleine Schneeballschlacht geliefert haben :) 

Von dort sind wir zurueck gefahren und haben zwischen Kingston und Queenstown gecampt, damit wir am naechsten Morgen schnell zum Skydiven konnten da der Flugplatz dort war.

30.11. Mittwochs habe ich mir dann morgens erst mal noch leicht den Fuss umgeknickt als ich aus dem Camper klettern wollte was sich nachher beim Freien Fall als extrem unpraktisch erwiesen hat.

Skydiving war aber auf jeden Fall eine super Erfahrung: jeder hat seinen Tandempartner zugewiesen bekommen die meistens schon ueber 7000 Spruenge absolviert hatten, wir haben uns in super stylische Outfits gezwaengt und sind dann mit einem kleinen Flugzeug auf 12.000 Fuss (3.6km) hochgeflogen. Die Aussicht aus dem Flugzeug war bombastisch da wir ueber den ganzen schneebedeckten Bergen in der Umgebung waren. Und ohne Zeit sich darueber bewusst zu werden, dass man gleich aus einem Flugzeug springt war es dann so weit, die Tuer ging auf, man rutscht zum Ausgang und faellt ins Leere... Der Wind war nicht ganz so stark wie ich erwartet haette wenn man mit 200km/h gen Erde fliegt. Also konnte man es geniessen und den Blick schweiffen lassen nachdem der erste Adrenalinschock vorueber war. Nach 45 Sekunden und auf ca 1.2km Hoehe angekommen wurde dann der Fallschirm geoeffnet und man ist noch gemuetlich 5 Minuten bis zum Boden gesegelt.

Dann ging es zurueck nach Queenstown wo wir erfahren haben, dass Myriam richtig schlechte Neuigkeiten von Zuhause hatte was uns alle bedrueckt hat. Trotzdem ging es weiter im Programm und wir sind zurueck an die Ostkueste gefahren und haben in Milton uebernachtet, einem richtig langweiligen Kaff, aber coolem und guenstigen Campingplatz der von einem alten Schotten verwaltet wird.

1.12. Donnerstags sind wir weiter die Kueste entlang wieder nach Norden gefahren. In Dunedin (gesprochen: Daniidin) waren wir das erste mal wieder in einer richtigen Stadt, die mit ihren Gebaeuden im alten Stil viel an England erinnert. Weiter ging es nach Omarau wo wir gehofft hatten ein paar Pinguine zu sehen, allerdings sind die nur Nachtaktiv und wir haetten noch 3 Stunden warten muessen und dann 35$ zahlen um eine Fuehrung zu bekommen. Da haben wir uns dagegen entschieden und sind ins Landesinnere zu den blauen Seen gefahren. Nachts waren wir nahe Twizel auf einem Campingplatz und wollten noch in dem ersten der Seen ein Ruendchen schwimmen, das Wasser war aber extrem kalt und wir hatten auf dem Campingplatz einen Hund aufgegabelt der uns dann doch vom Baden abgehalten hat...

2.12. Lake Pukaki und Tekapo waren richtig klasse, schoenes Blau (das von abgetragenem Gesteinssand kommt) mit Blick auf die Gletscher und Mt Cook. Das Wetter war auch top so dass wir aus dem Staunen kaum auf die Strasse achten konnten :) Von dort ging es dann leider auch schon wieder zurueck nach Christchurch, wo wir die Camper zurueckgegeben haben und uns die Stadt angesehen haben. Christchurch ist wirklich ein schockierender Schauplatz der Folgen eines Erdbebens. Das komplette Stadtzentrum ist abgesperrt, ueberall stehen Warnschilder und an den Tueren aller Gebaude sieht man angesprayt welche Truppen der Armee das Gebaeude geraeumt haben im Februar. Um wenigstens wieder ein paar Geschaefte zu haben gibt es dort mittlerweile einige Container-Shops, allerdings faellt das alles in den Schatten der Erschuetterung aller Leute die am Zaun stehen und in ein bedruecktes Schweigen verfallen...

3.12. Die Nacht haben wir im YMCA verbracht, wo Daniel, Jan und ich ein Zimmer hatten. Die Maedels haben im Flur auf den Sofas geschlafen, da sie um 4 zum Flughafen mussten um nach Sydney zu fliegen. Dort wurden sie aber anscheinend um 3:30 rausgeworfen, hehe :D Daniel und Jan sind nach einer weiteren Erkundung des Stadtzentrums und der zerstoerten Kathedrale gegen Mittag nach Brisbane geflogen und ich habe noch einen halben Tag im Botanischen Garten gelegen, abends in einer Bar mit Livemusik gespeist bevor ich dann zum Flughafen gefahren bin, die Nacht dort auf dem Boden verbracht habe um morgens um 5 einzuchecken und nach Brisbane zurueckzukehren.

Es war ein toller Roadtrip mit unvergesslichen Eindruecken. Jedem zu empfehlen der gerne mal so weit wie moeglich weg von Deutschland reisen moechte :)

Carsten | Monday 05 December 2011 at 07:31 am | | Australia | No comments

Besuche und Abschiede..

Nach dem Roadtrip kam gleich erst mal Astrid (Verenas Schwester) zu Besuch und wir waren schoen in Byron Bay surfen.

Leider ging es dann erst mal mit Uni und Alltagsleben weiter, Ende Oktober ging es dann steil auf die Klausurenphase zu und alle waren im Stress. Trotzdem gab es eine kleine Abwechslung zwischendurch, meinen Geburtstag mussten wir ja feiern :) War ein sehr netter Abend!

Nachdem ich am 27.10. dann endlich fertig war mit dem Semester hier kamen meine Eltern nach Brisbane und wir haben gemeinsam ein bisschen die Umgebung erkundet. War schoen sich nach 9 Monaten wieder zu sehen!

Wir haben die Moreton Bay etwas erkundet und sind dann zu den Glasshouse Mountains gefahren die ziemlich komisch aussehen da es rundherum einfach total flach ist. Bei einem kleinen Rundweg haben wir sogar eine Schlange gesehen, die erste die ich in freier Wildbahn hier getroffen habe.

Am naechsten Tag gab es in Surfers Paradise und Coolangatta an der Gold Coast ein bisschen Australisches Feeling: Strand und Surfen!

Tags darauf stand der Aussichtspunkt Mt Coot-tha auf dem Programm, und danach haben wir in Mooloolaba noch etwas an der Sunshine Coast relaxt.

Nachdem meine Eltern dann wieder ins kalte Deutschland geflogen sind, habe ich hier noch 2 Wochen in Brisbane gearbeitet und ordentlich gefeiert, da ein grossteil der Austauschstudenten jetzt abreist, entweder zurueck in die Heimat oder auf weitere Touren durch Australien. Es scheint aber so als wird es an Sylvester in Sydney ein grosses Wiedersehen geben da das bei fast jedem auf dem Programm steht!

Zwischendurch habe ich mal noch ein paar Fotos von Brisbane geschossen um meine Heimat der letzten 10 Monate festzuhalten.

Carsten | Monday 05 December 2011 at 07:11 am | | Australia | No comments

Roadtrip: last episode - Litchfield to Darwin

Am naechsten Tag sind wir dann vom Kakdu National Park in den Litchfield National Park gefahren, und der entpuppte sich als reines Wasserfall-Paradies. Die Florence Falls waren sehr schoen, direkt nebenan war das Buley Rockhole in dem man gemuetlich planschen konnte. 

Ueber Nacht haben wir neben den Wangi Falls gecampt.

Weil's so schoen war sind wir am naechsten Morgen auf dem Rueckweg nochmal zu den Florence Falls gefahren und sind von einem ca 8m hohen Felsvorsprung gehuepft. Definitiv einer der Hoehepunkte :)

Von dort aus sind wir dann zurueck nach Darwin gefahren wo wir noch die Mindil Night Markets besucht haben und einen schoenen letzten Sonnenuntergang geniessen konnten. Und dann war der Roadtrip auch leider schon wieder vorbei...

Carsten | Tuesday 01 November 2011 at 06:59 am | | Australia | No comments

Roadtrip: Katherine to Kakadu

28.9. Abends sind wir dann weiter gefahren nach Katherine und haben auf
einem schoenen National Park - Parkplatz ("Low Level" am Katherine River) an einem
Fluss mit Krokodilen gecampt, wo morgens herdenweise Kaengurus am
Waldrand aufgetaucht sind. Da wir schon recht frueh da waren,
konnten wir abends auch noch entspannt unter dem
kristallklaren Sternenhimmel sitzen, unsre Burger grillen und quatschen.

29.9. Morgens ging es mit einer kalten Dusche und einem
guten Fruehstueck weiter, auf dem weg nach Katherine George haben wir
uns allerdings erst mal verfahren.


Als wir endlich um 10 dort ankamen war es elends heiss und auf dem Weg
zum Lookout Point ueber den Katherine River haben wir uns ordentlich einen 

abgeschwitzt. Allerdings hatten wir schon eine 3stuendige Kanufahrt

gebucht die super cool war. Wir haben leoder keine
Suesswasserkrokodile gesehen, aber dafuer hatten wir massig Felsen von
denen man in den Fluss springen konnte, was wir auch fleissig genutzt
haben.



Weiter gings nach Edith Falls wo wir den Sonnenuntergang angesehen
haben waehrend uns ein Wasserfall den Ruecken massiert hat. Da fehlte
nur noch ein kuehles Blondes ;)

30.9. Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz an einer
Pferderennbahn mit Golfplatz im nirgendwo verbracht. dort sind zwar
ueberall fette Froesche rumgehuepft aber wir haben trotzdem im Freien
geschlafen weil es so angenehm war. Morgens haben wir dann noch
spasseshalber ein bisschen Golf gespielt und sind dann in den Kakadu
Nationalpark gefahren. Dort haben wir erst mal einen Lookout
angefahren und waren danach bei dem Yellow Waters die aber gar nicht
gelb und auch in der Trockenzeit sowieso nicht zu erreichen sind..

Dann wollten dann zu den Jim Jim Falls die angeblich super sind. Nach
60km Schotterpiste sind wir dann auf einen richtig kleinen buckeligen
Feldweg gekommen wo man auch nur mit einem Allrad hindurfte. Half alles
nix, nachdem unser Van einige Male aufgesetzt ist sind wir im Sand
stecken geblieben. Da wir unterwegs schon wieder Rauchschwaden vom
waldbrand gesehen haben und ich gerade gefahren bin war mein Vorschlag
dass wir umdrehen, der Ranger hatte sowieso gesagt dass kein Wasser im
Fluss ist, nur in dem grossen Becken wo der Wasserfall endet. Die
andren waren nach Ausbuddeln der Raeder auch damit einverstanden. Auf
dem Rueckweg kamen wir dann ploetzlich der Feuerfront immer naeher
die sich bis auf 3m neben den Weg herangefressen hat. Wir
waren heilfroh, umgedreht zu haben, und haben nur noch gehofft, dass
wir nicht nochmal stecken bleiben! Ist zum Glueck nichts passiert,
ausser dass wir 120km Schotterpiste umsonst gefahren sind..

Um unsren Besuch in Kakadu doch noch etwas besser zu machen sind wir
dann zu einer Kreuzung des East Alligator Rivers gefahren und haben
auch gleich zwei riesige Krokodile in freier Wildbahn gesehen -
ziemlich beeindruckend!


Danach ging es ein paar Kilometer weiter nach Ubirr wo wir uns
Aboriginee-Felsmalereien angeschaut haben - die aeltesten dort sind
18.000 Jahre alt! Und dem Aboriginee Stamm dort gehoert das Land schon
seit 50.000 Jahren was diese Urvoelker zu der am laengsten
existierenden Zivilisation der Menschheit macht.

Der Sonnenuntergang
auf einem der Felsen war perfekt, wir hatten noch eine
Erklaerung mit einigen Zitaten der Aboriginees die ihre Naturverbundenheit zeigten und in etwa so gingen:

Der Mensch wird von der Erde geboren und wenn er stirbt geht er
dorthin zurueck, genau wie Baeume auch. Deshalb sollten wir die Natur
genauso behandeln und schaetzen wie unsereins.

Mit diesen worten wurden wir entlassen den Sonnenuntergang zu bewundern.

Mehr Bilder gibts wie immer unter http://chaubold.de/australia

Carsten | Monday 17 October 2011 at 01:35 am | | Australia | No comments

Roadtrip: Uluru bis Mataranka

Von den breakaways sind wir weiter bis zum Uluru gefahen, der sich aus
der Naehe als deutlich groesser (350m hoch!) entpuppt als man aus der Ferne
vermutet haette. Wir sind dann abends noch hochgeklettert und haben
unsere 2 stuendige Wanderung ueber den heiligen Monolith gemacht.

Leider war es bewoelkt und wir konnten nicht das rote Gluehen in der
daemmerung sehen, trotzdem waren wir ziemlich beeindruckt. Abends
haben wir im Ayers Rock Resort gecampt was schweineteuer war, aber
wenigstens konnten wir am naechsten Morgen (25.9.) wo es leider immer
noch bedeckt war direkt nach Kata Tjuta aufbrechen, auch bekannt als
die Olgas.

Das sind ein paar weitere rote Felsen, allerdings nicht
ganz so wuchtig und beeindruckend.

Von dort aus ging es zum Kings
Canyon wo wir abends noch einen kleinen Wanderweg gemacht haben, zum
sonnenuntergang gab es ein schoenes Bbq und uebernachtet haben wir
dann im Kings Canyon Resort.



26.9. Nach einer extrem beeindruckenden Wanderung entlang am Rand der
Kings Canyon Schlucht ging es am naechsten Morgen dann 150 km ueber
unbefestigte Strassen auf den Weg nach Alice Springs.

Vorher hatte
Erin beim Abschlachten der ganzen Fliegen noch einen ordentlichen
Sprung in die Windschutzscheibe gehauen so dass wir ganz schoen Angst
hatten unterwegs.

Das einzige was unter der roten Schotterpiste
gelitten hat war aber zum Glueck nur ein Frontscheinwerfer der von den
ganzen Vibrationen einfach abgefallen ist. Aber dafuer gibts ja
Panzerklebeband :) wenigstens haben wir mal das Outback richtig
erlebt: gefuehlte 50 grad im Van, nichts in der Naehe das Schatten
spenden koennte, und roter Sand ueberall...

Unterwegs hatten wir noch mit Wickedcamper telefoniert was wir wegen
der Windschutzscheibe unternehmen sollten und mussten uns deshalb
beeilen um um 4pm in Alice Springs zu sein. Also mussten wir alle
Sehenswuerdigkeiten auslassen, und haben uns einen abgeschwitzt da es
bullig heiss wurde. Im Endeffekt haben die aber nur gesagt, wenn es
die Schotterpiste ausgehalten hat koennen wir auch noch 1000km damit
fahren. :/ Hat sich mords gelohnt!

Dafuer sind wir abends in Alice Springs auf Kamelen geritten
was sehr lustig war, unser Kameltreiber hat nur leider unserem Lamel
ganz schoen eine gelangt als es versucht hat den Sattel vom Vordermann
zu essen was wir ganz schoen drastisch fanden. Dann waren wir noch
einkaufen und haben uns abends eine Pizza gegoennt da wir ja mal
wieder in der Zivilisation waren. Allerdings waren wir dann schon zu
spaet fuer die ganzen Campingplaetze weil die um 8:00pm zugemacht
haben, so dass wir letztendlich einfach bei einem Campingplatz ohne
Security reingefahren sind, geduscht haben, und dann weggefahren sind
und am Strassenrand in unsrem Van gecampt haben. Das war dann schon
ein Stueck auf dem weg zu Stanleys Chasm wo wir morgens hinwollten.


27.9. Morgens frueh sind wir dann aufgewacht weil Robin uns auf
Franzoesisch angebruellt hat dass es draussen brennt :). Da die
Feuerfront des Buschfeuers aber zum Glueck noch 100m entfernt war
konnten wir im Licht der Flammen unsre sachen packen, ein paar Fotos
schiessen und dann etwas frueher als geplant abhauen. Ganz schoen
glueck gehabt, dass wir nicht 2 std laenger da geschlafen haben weil
als wir von Stanleys Chasm zurueck kamem war dort alles schwarz und
verkohlt... Stanleys Chasm war nicht soo toll, der beste Part war dass
wir ein paar unbefestigte und unoffizielle wege durch die Schluchten
geklettert sind.



Von dort ging es weiter noerdlich bis zu den Devils Marbles, runden
steinen die einfach im Nichts stehen. Dort sind wir rumgekrackselt und
auf alles geklettert wo wir draufkamen, die sicht war bombastisch und
dort haben wir dann den sonnenuntergang mit einem kuehlen Bier auf den
Felsen begutachtet! Unbezahlbar!

Danach haben wir dort in einer Feuerstelle noch Marshmellows gegrillt
und sind dann nach Tennant Creek gefahren zum campen, Robert hatte
vorher bei den Devils Marbles noch einen australischen Ex-Reisefuehrer
kennen gelernt der uns eingeladen hatte mit ihm auf einem Sportplatz
zu campen. Es war abends eine sehr lustige runde und er hat uns noch
richtig gute Tips fuer die restliche Reise gegeben.



28.9. Nach einem fruehstueck in elliot, nach schon 2 std fahrt, haben
wir den ersten Tip auf dem Weg nach Mataranka auch gleich genutzt und
in Daly Waters an einem Rastplatz uns im Pool erfrischt, dann noch
einen Abstecher in eine witzige Bar fuer ein kuehles Getraenk gemacht
und sind dann nach Mataranka gefahren um in den heissen Quellen zu
baden. War recht angenehm, aber an der ersten Quelle waren tausende
von Fledermaeusen in den Palmen die alles vollscheissen :)

Carsten | Sunday 09 October 2011 at 3:54 pm | | Australia | No comments

Roadtrip: Adelaide bis Coober Pedi

22.9. Ankunft in Adelaide, wir haben unsren Campervan abgeholt und waren erst mal massenweise Essen und Wasser einkaufen..

Adelaide hat einen ganz netten Eindruck gemacht, viel Zeit hatten wir dort aber nicht. Dann noch etwas am Strand langgefahren bevors Richtung Norden ging. Wir wollten bis in die Flinders Ranges, wurden aber von der Dunkelheit ueberrascht und mussten in Hawker campen. Nachts rennt hier wirklich allerlei Getier ueber die Strasse: Schafe, Kaengurus, Emus... Dann haben wir zum ersten mal unsren Van wirklich genutzt, Campinggrill und Tisch und Stuehle ausgepackt fuers Abendessen und alle Sitze umgeklappt und Matratzen fuer die Nacht draufgelegt.

Am naechsten Morgen (23.9.) hiess es um 4 wieder aufstehn (waren um
21:30 im Bett) und noch vor Sonnenaufgang aufbrechen in die Flinders
Ranges. Da gabs dann erst mal zum Sonnenaufgang Fruehstueck und dann
sind wir noch etwas weiter bis zur Wilpena Station gefahren um einen
netten Wanderweg zu machen und Kaengurus und Emus in der Wildnis zu
sehen.



Der restlliche Tag hat sich auf 800km Strasse abgespielt auf dem Weg
nach Coober Pedi. Da war aber nicht viel los in der Opalhauptstadt der
Welt. Das moechte ich definitiv nicht fuer meinen Lebensunterhalt tun
muessen.



Am naechsten Tag (24.9.) ging es weider frueh raus, und wir sind zu
the Breakaways gefahren fuer den Sonnenaufgang. Es war bombastisch!
Unglaubliche Aussicht, niemand ausser uns und einem andren Van auf dem
sichtbaren Teil des Planeten - und man konnte verdammt weit sehen! Beste
Bilder bisher :)

Carsten | Friday 07 October 2011 at 09:26 am | | Australia | No comments

Test Nivoslider

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Habe gerade diese coole Extension fuer meinen Blog gefunden, ab sofort gibts Bilder in der stylischen Slideshow :)

Carsten | Monday 12 September 2011 at 03:07 am | | Australia | No comments